Sonntag, Januar 22, 2012

die Lieben Vierbeiner....

Ja,ja.Wie wäre das Leben ohne Vierbeiner?! Ist der Tag mal grau und trostlos so sorgen sie doch immer wieder für erheiternde Momente. Unser Lakritz liebt neben Socken auch jeden Ast und ist er noch so klein oder auch gross. Hätten wir einen Karmin oder Ofen so würden wir nie unter Holzmangel leiden da er immer genug Holz mit nach Hause schleppt. Hier mal ein nettes Film Beispiel:

Jetzt konnte ich auch endlichl Elvis und Lakritz im Hellen zusammen vor den Fotoapparat bekommen und filmen. Lakritz wartet regelrecht morgens schon auf Elvis und wenn er dann von aussen auf die Türklinge springt  ist hier Leben in der Bude. So verschieden sie sind aber die Freundschaft ist eine grosse!


 

Wettertechnisch geht es hier derzeit auf und ab. Gestern hat es mächtig gestürmt und das weisse Nass kam nicht senkrecht sondern waagerecht. Da machte die Hunderunde nicht wirklich Spass. Heute ist es ein wenig ruhiger und es grieselt hier und da vor sich hin. Viel Schnee gab es diesen Winter allerdings noch nicht und da wir auch nicht nur tagsüber arbeiten und eine längere Wegstrecke zur Arbeit habe sind wir auch nicht böse wenn das kalte Weiss die Strassen auslassen würde.


Die ersten zwei Wochen meiner neuen Anstellung waren sehr intensiv. Sehr viele neue Abläufe und Aufgaben, viele neue Gesichter und Gruppen aber auch sehr spannend. Plane und durchführe nun Gruppenaktivitäten von 0 bis ca. 20 + Jahren in die auch kirchliche Kentnisse einfliessen mit denen ich mich nach und nach vertraut mache. Aber im Allgemeinen finde ich doch das es hier in der schwedischen Kirche noch ein wenig lockerer zugeht. Bin gepannt auf die nästen Wochen.



Samstag, Januar 07, 2012

Ein gutes neues.........

.....Jahr 2012!

Wir hoffen das ihr alle gut ins neue Jahr gekommen seid.
Da wir ja die Weihnachtstage in Deutschland verbracht haben wird es nun Zeit für einen neuen Bericht. Auch gibt es wieder eine kleine Änderung arbeitstechnisch meinerseits zu berichten.

Am 22.12 haben wir uns abends um 18.00 auf den Weg nach Borken gemacht. Geplant war eigendlich das wir gegen 22 Uhr los wollten, aber da wir mit allem fertig waren sind schon früher auf die Piste gekommen.
Da unser Hund Lakritz noch immer mit "Unwohlsein" beim autofahren zu kämpfen hat waren bis Jönköping (die ersten 80km) schon mal drei Stopps fällig weil er sich übergeben musste. Aber da wir ihn schon den Tag vorher auf Nulldiät gesetzt haben war es nicht ganz so schlimm.
Als es dann nur noch stumpf geradeaus ging kam Lakrizt auch endlich zur Ruhe. Wir haben gehofft  das es die Tage vorher nicht noch Unmengen von Schnee gibt und der Wettergott hatte ein Einsehen mit uns. Es lag noch ein wenig Restschnee,der aber in Richtung Skåne verschwand und der Strassenrand sich von weiss in grün färbte. Auch die Temperaturen lagen nur um die 0 Grad und die Strassen waren frei.
Um 22 Uhr waren wir schon auf der ersten Fähre von Helsingborg nach Hälsingör. Das Wetter war zwar nicht das ideale, da mehr und mehr Nebel aufzog der sich mit Nieselregen abwechselte. Aber auch bis zur Fähre von Rödby nach Puttgarden ging es ohne weitere Probleme.
Nachdem wir auf deutschem Boden gelandet sind haben wir von 2Uhr bis halb vier eine kleine Pause eingelegt und "versucht" ein Stündchen zu schlafen. Glaube am besten hat der Hund geschlafen der trotz  seiner Hundebox den meisten Platz hatte und auch ohne Nackenschmerzen wieder aufwachte.
Um halb acht morgens sind wir nach einmal tanken und Auto waschen in Borken angekommen und wurden mit frischen Brötchen und Kaffee von meinen Eltern begrüsst. Und auch Lakritz bekam nun erst mal eine grosse Portion Futter.
Abends mussten wir erst einmal die Entzugserscheinungen lindern und "Curywurst mit Pommes" essen.



Man kann sich ja kaum vorstellen wie man sich an solch "einfachen Dingen" erfreuen kann. Aber so gut kriegen die Schweden Wurst und Pommes einfach nicht hin. Dank Lidlwurst und Knorrfix (Carepacket) lassen sich die Entzugserscheinungen aber hier und da ein wenig lindern.

Die Weihnachtsfeiertage verbrachten wir dann im Kreis unserer Familien. Heilig Abend waren wir zusammen mit meinen Eltern. Die Geschenke wurden schon am Nachmittag inzpiziert und sorgfältig bewacht.

Während ich mit Maeva und meinem Papa abends in die Kirche ging haben meine Mama und Frank die Löffel in der Küche geschwungen und leckere Gerichte gezaubert.
Zwischendurch wurden dann auch das ein-oder andere Geschenk ausgepackt.
Für jeden war etwas dabei. Auch für Lakritz.
Am ersten Weihnachtstag haben wir uns auf dem Weg ins Sauerland gemacht. Franks Mutter wusste nicht das wir kommen. Wir haben sorgfältig kleine Geschichten erfunden um Franks Mama im Glauben zu lassen das wir in Schweden sind. Z.B. an Heilig Abend und Franks Geburtstag: Dank Rufumleitung und einem herrlichen Knacken zur richtigen Zeit in der Leitung war sie fest davon überzeugt das wir zu Hause in Broddetorp sitzen und Weihnachten feiern.Dabei sassen wir weniger als 200km von ihr auf dem Sofa.
Da wir ja mit meinen Eltern zusammen waren haben wir kurzerhand gesagt das die beiden mit dem Auto zu uns gekommen sind um Weihnachten zu feiern. So gab es keine Probleme beim telefonieren, sollten meine Eltern mal dazwischen reden. Ach es war herrlich. Vor zwei Jahren haben wir ja schon meine Eltern ein wenig aufs Korn genommen-jetzt war Franks Mama an der Reihe.
Nachdem wir Franks Schwester von unterwegs angerufen haben hat sie die Mutter ein wenig "eingespannt" damit sie und nicht bei der Ankunft sehen konnte. Mit einer dummen Ausrede wurde uns die Tür geöffnet und wir gingen ins Haus und standen dann vor Franks Mama. Sie verstand die Welt nicht mehr und bekam weiche Knie. Überraschung gelungen.
Und auch hier haben wir dafür gesorgt das die Müllabfuhr die nästen Tage nicht arbeitslos wird.

Dann standen noch einige andrere Treffen an. U.a. bei meiner Freundin Gudrun und Familie in Oberhausen,die wir seit nun mehr vier Jahren nicht mehr gesehen haben. Frank war bei seinem alten Kumpel und eine Tasse Kaffe mit meiner Freundin Tanja stand auch noch auf der "to do Liste."

Mittwochs haben wir die ganze bucklige Verwandschaft zu meinen Eltern zum Drop in Kaffee geladen. Vormittags veranstalteten Maeva und ich einen schnellen Backmarathon und haben einige schwedische Köstlichkeiten wie Lussekatter, Kladdmuffins und einen Zimtkuchen gezaubert. Durch diesen Tag haben wir uns eine Menge Fahrerei erspart, da wir all unsere Lieben auf einem Schlag getroffen haben.
Die restlichen Tage standen noch Besorgungen und kleine Annehmlichkeiten an. Ich musste noch einen neuen Pass beantragen und auch unsere Senceo Kaffeepads, die es in Schweden noch nicht gibt neigten sich dem Ende zu. Also stand auch noch ein Trip nach Holland an um eine Jahresration Kaffeepads zu besorgen.

Die Woche ging leider wieder viel zu schnell um und die Zeit hat wie immer nicht gereicht um alle zu besuchen, die wir vielleicht gern gesehen hätte. Aber es gibt bestimmt ein nästes Mal! Daher seid uns nicht böse ihr,die wir nicht treffen konnten.

Silvester ging es wieder zurück nach Schweden.
Das Auto war auf der Hinfahrt ja schon voll aber nun war es mehr als voll. Wir sind prima durchgekommen und bis auf  den Nebel der sich mal wieder hartnäckig von Dänekmark an hielt und feucht-frostigen Temeraturen die dafür sorgten das die schwedischen Strassen so herrlich giltzerten waren wir nach nur 11,5 Stunden Fahrt und diesmal nur einem "Magenverstimmungshundestopp" um 21.30 wieder in Schweden.
Ins neue Jahr sind wir nahezu schafend gerutscht und das neue Jahr begann mit Koffer-und Taschen auspacken.

Eine keine Veränderung trat bei mir noch kurz vor der Fahrt auf. Ich hatte mich rein prophylaktisch auf eine Anstellung bei der schwedischen Kirche in Tibro beworben da ich nicht ganz genau wusste wie es mit meinem Job in der Schule aussah. Da ich ja nur einen Zeitvertag hatte, der Ende Dezember auslief, habe ich hier und da wie immer mal ein wenig nach Alternativen geschaut.
Nachdem ich einen positiven Bescheid seitens des Schulrektors bekam meldete sich auch die schwedische Kirche bei mir um mich zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Da ich ja meine Stelle eigendlich sicher hatte (wenn auch wieder nur bis zum Sommer mit der Option den Sommer über wieder bei Arla arbeiten zu müssen) bin ich ohne irgendwelchen Stress ins Vorstellungsgespräch gegangen. Einzige Vorbereitung war eine Andacht die ich für Kinder halten sollte.
Ergebnis der ganzen Sache: Am Montag beginne ich eine Anstellung als Kinder-und Jugendgruppenleiterin bei der schwedischen Kirche in Tibro.Und mit viel Glück habe ich dann ab Sommer richtigen Sommerurlaub und muss die schönen Tage des Jahres nicht mehr mit Käse verbringen:-).

Also, auf ein gutes neues Jahr 2012.
Übrigens haben wir nun auch das 5. Jahr in Schweden hinter uns gebracht. Kinder, wie die Zeit vergeht!!!

Montag, Dezember 05, 2011

Der erste Schnee...

...fiel heute nacht.
 Als wir heute morgen wach wurden war alles weiss. Zwar nur ein wenig aber zum schliddern reichte es.
Und der Schnee hat sich den Tag über gehalten. Allerding muss es sehr lokal geschneit haben, da nur wenige Kilometer weiter von Schnee keine Spur war.
Zwar sieht es mit Schnee ja gleich viel heller und freundlicher aus aber wir können gut und gern noch einige Wochen auf Schnee verzichten.

Nun muss ich euch noch unsere Auktionserrungenschaft zeigen.

Am Samstag waren wir wieder auf einer Auktion, dieses Mal in Lidköping. Bei Besichtigen der Sachen sind wir auf einen wunderschönen alten Schreib/Schminktisch aufmerksam geworden. Maeva hat sich direkt in das gute Stück verliebt. Allerdings tänzelten verdammt viele um den Tisch herum und bei genauen Inspizieren der Leute während der Auktion konnte man so einige professionelle Käufer entdecken. Maeva sah ihren Schreibtisch schwinden. Am frühen Nachmittag kam der Tisch dann an die Reihe. Ein roter Punkt zeigte auch das es schon ein Vorgebot gab. Es wurde also richtig spannend. Zum guten Schluss haben wir dann doch den Zuschlag bekommen und sogar noch unter unserer Schmerzgrenze.
Das ist so richtig shabby chic. Es sind einige Schichten Farbe darauf,die zwar abblättern aber genau das macht den Tisch so toll. So hat sich der Ausflug wieder geloht.

Sonntag, November 27, 2011

Advent, Advent

Nun beginnt auch bei uns die gemüdliche Zeit. Heute haben wir die Adventszeit mit unserem Advents-Elternchor in der Broddetorper Kirche eingesungen.
Es ist ein freier Chor für alle die Lust haben spontan zu singen. Meist singen wir zu Ostern und zu Weihnachten.Wir üben drei Mal bevor es dann "ernst" wird.
Hier ein Lied aus dem heutigen Gottesdienst "Ljuset i Advent"- Das Licht im Advent.

 Euch allen wünschen wir einen schönen ersten Advent.
video    

Aber auch bei uns zu Hause wird es nun weihnachtlich.
Drinnen wie draussen stehen nun wieder die Engel und der ein oder andere Elch auf dem Tisch oder der Kommode.

Und auch Lakritz hält schon mal Ausschau ob der Jultomte schon ums Haus schleicht.
Natürlich gehört nun auch Weihnachtsgebäck auf den Tisch und ich habe mich endlich mal daran gewagt "Lussekatter" zu backen. Es ist ein schwedisches Hefegebäck mit Safran. Dazu gibts dann lecker Glögg.
Gerade heute wird es dann drinnen richtig heimelig, da es draussen stürmt und regnet.

Geniess die Adventszeit und nehmt euch Zeit für Gemüdlichkeit!

Sonntag, November 13, 2011

Was macht man an einem trüben Novembersamstag.......?

......man geht auf eine Auktion.

Es ist ja neben dem Loppis (Trödelmarkt) eine beliebte Beschäftigung der Schweden  auf Auktionen zu gehen. In der Mittagspause, auf der Arbeit habe ich in der Zeitung gelesen das in Tibro am Wochenende eine Auktion stattfindet.
Da das Wetter diese Woche sehr trübe, nebelig und nasskalt ist, kam diese gerade recht.
Ich bin dann gestern mit Maeva also auf nach Tibro, das liegt etwa 45 km von uns entfernt. Ab 9 Uhr war Besichtigung, um 10 Uhr begann das fröhliche Wettbieten.
Da man ja nie weiss was für Sachen auf einer Auktion angeboten werden ist es immer gut vorher eine Runde zu drehen um sich ein Blid von den vielen Kisten, Kleinkram und Möbeln zu machen. Aber auch um sich einfach nur die Leute anzugucken und zu sehen wer proffessionell ersteigert oder was die Leute für Kitsch noch für Geld ausgeben ist schon lohnenswert.

Da meist bei solchen Auktionen der komplette Hausstand aus Sterbefällen versteigert wird gibt es ne Menge zu stöbern. Häufig ist da so viel Kleinkram bei das komplette oder gar mehrere Kartongs aufeinmal versteigert werden. Da kann man schon mal die ein- oder andere Überraschung erleben oder der letzten Schrott mitbekommen.
Nach einigen Runden haben wir auf das ein-oder andere ein Auge geworfen und gehofft das die Preise nicht weissgott in die Höhe gehen, sonst ist es ja kein Schnäppchen mehr.
Das erste wo ich ein Auge drauf geworfen habe war eine kleine, alte Laterne. Die gab es dann aber nur im Doppelpack mit einem alten massiven Bügeleisen, einem komischen Holzkrug, eine Mokkakanne, ein hässliches Tonbild aus den 70er Jahre und einem " Plättjärn" -einem typ Pfannkucheneisen. Diese wurden früher auf die holzbefeuerten Öfen gelegt. Sieht  toll aus, mit einem sehr schönen Muster.

Hier auf den Bildern also meine ersten Ersteigerungen. Die "hässlichen Sachen" unterschlage ich nun mal.
So ging man also Tisch für Tisch, Gang für Gang durch die Halle. Das nächste was uns intressierte war ein Kartong voll mit alten Flaschen und Einmachgläsern, immer gut zu haben.
Hier einige der Flaschen, die man noch benutzen kann. Die haben wir glücklicherweise für eine "Selma", einen 20 Kronen Schein ersteigert ( Selma, weil auf dem Schein Selma Lagerlöff, die Autorin von Nils Holgersson aufgedruckt ist) + 10 Kronen Schlaggebühr. Denn eigendlich war das Mindestgebot 50 Kronen. Also ein Schnäppchen.
Zwischendurch musste Maeva immer zum Auto laufen um unsere Errungenschaften unterzubringen.
Als nächstes war das süsse, kleine Blumenhöckerchen (s.Bild oben auf dem die Laterne steht) an der Reihe, das hätte ich beinahe verpennt. Aber ist nochmal gutgegangen.
Einiges an netten Kleinkram ist für meinen Geschmack zu teuer weggegangen, so das ich vorzeitig ausgestiegen bin oder gar nicht mitgeboten habe als ich die Betäge gehört habe. Z.B. alte Zinkwaschzuber sind sehr begehrt und gehen selten unter 350 kr( etwa 36 €) unter den Hammer. Und auch ein altes Kästchen mit Schmuck und ein Kartong mit Wolle, auf den Maeva scharf war wurden sehr teuer versteigert.
Aber gut, man muss halt die Augen aufhalten. Uns es gibt ja immer mal ne Auktion.
Für das letzte Teil mussten wir wirklich bis zum bitteren Ende ausharren. Eine mechanische Schneidemaschine.


So eine wollte Frank immer mal haben und da wir eh keine hatten und diese so schön klein ist passt die prima in den Küchenschrank. Die Schneidemaschine lag in einem Kartong mit diversen Küchenklamotten wie eine billige Blechauflaufform und Rührschüsseln einer Kartoffelpresse.
Endlich kamen wir meinem Kartong näher. Auf einemal schieben die fünf Kartongs hervor, u.a. meinen und ich musste wohl oder übel auf alle fünf mitsteigern. Neben mir bot  noch eine schrullige,alte Dame die uns schon Maevas Schmuckkästchen vor die Nase weggeschnappt hat, mit.
Bei 80 kr ist die Dame ausgestiegen und die fünf Kartongs mit wirklich viel Kleinscheiss waren unsere. Meine erste Sorge- wie soll ich die ins Auto bekommen? Aber ich hatte eine zündende Idee: Ich habe die Dame, die mit mir gesteigert hat gefragt ob sie einen bestimmten Kartong haben wollte, da ich ja nur den einen wollte. Sie hat mir dann die vier anderen für 30 kr wieder abgekauft. Yes- eine Sorge weniger. Ich hatte meinen Kartong und alles war gut.
Da danach auch nichts spannendes mehr kam sind wir heimwärts gefahren und haben dort mal unsere Kartongs vorgenommen. Es war auch mitllerweile halb zwei.
Im Kartong mit den Faschen haben wir für alles eine Verwendung gefunden. Der Kartong mit der Schneidemaschine verbarg noch eine alte Küchenwaage, die zwar etwas ungenau ist aber auch ihren Platz fand.
Die Rührschüsseln kamen in den Schuppen,braucht man immer mal und das einzige was in der Mülltonne gelandet ist war das "hübschhässliche" Tonbild. Also alles richtig gemacht. Der ganze Spass hat und 250 kr gekostet und die Wohnung ist um ein paar schöne Dekoelemente und Gebrauchsgegenstände reicher geworden.
Der Tag hat sich gelohnt.

Derzeit sind wir immer noch schneefrei, letztes Jahr um diese Zeit war schon alles weiss. Auch viele Graugänse rasten immer noch auf einem Acker hinter unserem Haus, sehr ungewöhnlich für diese Zeit.
Die Kommunen sind allerdings alle glücklich das noch kein Schnee liegt, da die letzten zwei Winter die Kommunkassen ziemlich gebeutelt haben. Und auch wir sind froh das wir ausser hier und da mal kratzen noch vom Schneeschieben verschont bleiben.

Einer der nun eher seltenem Momente, morgens um 7.15 auf dem Weg zur Arbeit. Derzeit dominiert das typische Novemberwetter mit Nebelin allen Grautönen.
Aber zu Weihnachten wäre ein wenig Schnee schon schön.

Donnerstag, November 03, 2011

Dann machen wir mal weiter.......und der Horror reisst nicht ab.

Dann werden wir mal fröhlich weiter schreiben, damit ihr alle weiterhin auf dem neusten Stand bleibt.

Nachdem wir vor zwei Wochen auf der Spökvandring waren, stand ja an diesem Montag/Wochenende noch Halloween auf dem Kalender. Und somit durften wir uns weiterhin mit düsteren Gestalten herumschlagen.
Los gings am Samstag vor Halloween und die darauf folgenden Tage. Es klingelte so einige Male an der Tür und man hörte düstere Gestalten sagen " Bus (büs) eller godis" Streiche oder Süsses."
Ich habe ihnen dann angeboten, das wenn sie Dummeiten machen wollten, gibts Hunde-Leckerchen. Das fand aber nur einer gut, der ohne weiteres als schwarzer, vierbeiniger Teufel hätte mitgehen können. Die schwarzen Zweibeiner entschieden sich daher dann doch eher für die "nette Variante"
Am Dienstag ging es dann weiter:
Lisa, Maevas beste Freundin macht jedes Jahr eine Halloweenfete und dieses Jahr haben sie sich die beiden zusammengeschlossen. Wir Mütter haben uns dann mit den Mädels zusammengesetzt und ein wengig geplant und die Einkäufe eingeteilt.
Auf dem Speiseplan standen viele, nährvolle Speisen wie Würmer mit Hirn von Frankenstein und Finger die keiner mehr haben wollte;-)
Auch eine Bowle mit einem "eiskalten Händchen" und grünes (gesalzenes....brr) Popcorn gab es als Beilagen.
Als sie auf der Tippspromenad waren und die Fragen beantworteten hat Frank sich auf die Lauer gelegt und die Mädels erschreckt.....Mission gelungen. Es gab ne Menge Geschreie. Da es dunkel war, sah man ihn ja nicht.
Dann wurde noch einige Spiele gemacht, wie Mumien wickeln und das in Deutschland traditionelle Schokoladenessen, was hier keiner kennt.

Da die Schokolande milchfrei sein musste schmeckte diese wohl etwas komisch, aber alle schlugen sich regelrecht drum um auch ein Stück zu erhaschen. Wir Mütter sassen nur daneben und kamen aus dem Lachen nicht heraus. Es war ein lustiger Abend für die Kids sowohl für uns Erwachsene.

Jahreszeitentechnisch geht es steil bergab. Bilder wie diese werden nun wohl eher selten.
Die Bäume sind nahezu kahl und die Temperaturen gehen auf und ab. Derzeit ist es noch recht warm. Voriges Jahr hatten wir zu dieser Zeit schon Schnee.
Auch die Vierbeiner halten sich gern im Haus auf und machen Putz-und Flickstunde.
Im Gegensatz zu den Tieren, die jetzt froh sind das sie ihr Winterfell bekommen hat Maeva ihren Kopf-fell abgelegt und sich ihre Haare das erste Mal richtig kurz geschnitten. Sie ist super happy damit, allerdings ist jetzt bei kalten Temeraturen Mütze angesagt damit die Ohren keine Frostschäden bekommen.


Wir geniessen nun die letzten Herbsttage bevor die Natur sich wieder in ihr Winterkleid hüllt Was hoffendlich noch etwas dauert. Bis dahin könnt ihr ja wie gewohnt auf unserer Wetterkamera schauen. Allerdings empfele ich diese nun tagsüber zu machen, da man hier nun schon bei schlechtem Wetter schon um 15.00 das Licht anmachen muss weil es düster ist. Jetzt, 16.40 ist es richtig dunkel. November halt.

Mittwoch, November 02, 2011

5 Jahre blog. HAPPY BIRTHDAY- grattis på föddelsedagen



Heute vor 5 Jahren haben wir mit flytta till sverige- Tagebuch einer Auswanderung unsere Auswanderung öffentlich gemacht. Seit dem ist viel passiert. Höhen und auch Tiefen die wir gemeistert, Menschen die wir getroffen und auch verlassen mussten, Aneckdoten und wissenswertes. Alles fand und findet Platz auf diesen Seiten.

Wir, die Autoren bedanken uns für die Treue eurerseits und den positiven Zusprachen in den Kommentaren. Dies beweist uns, das ihr Interesse an unserem Leben habt und hat in schweren Stunden auch mal aus einem Motivationstief geholfen.

Ein Fazit nach 5 Jahren zu ziehen fänd ich unpassend, da wir uns nach wie vor in der Anpassungsphase befinden. Mittlerweise zugegebenermassen in der fortgeschrittenen =).

Ich erhebe mein Glas ( alkoholfrei da am Arbeitsplatz ) auf weitere spannende Jahre und Beiträge in unserem blog.

Sonntag, Oktober 23, 2011

kalte Tage werden zu gruseligen Nächten

Nun ist es schon wieder Ende Oktober und der Natur ist es deutlich anzusehen das es auf den Winter zugeht.
Wir haben schon einige kalte Nächte mit -4 Grad bei Sonnenaufgang gehabt. Zeit die Dubbdäcks-Winterreifen mit Spikes, kleinen Nägeln aufzuziehen. Letztes Jahr hatten wir Ende Oktober den ersten Schneeschauer.
Aber bisher können wir den Herbst noch in der vollen Farbenpracht geniessen. Ohne Schnee
Sonnenaufgang,es dauert eine Zeit bis sie über den Berg kommt.
Morgens um 8.00 bei -4 Grad diese Woche.
Lakritz freut sich das er nun über die abgemähten Felder ballern kann
Sonnenuntergang bei schönem Wetter.


Aber der Oktober läd auch zum gruseln ein.
Denn im Oktober findet in Skara im "Fornby" ,einem kleinen Freilichtmuseum die jährliche Spökvandring- Geisterwanderung statt. Auf dem Gelände gibt es u.a. eine alte Missionskirche, alte Wohnhäuser und einen Landhandel.
Die Spökvandring wird in Zusammenarbeit mit Skaras Gymnasium, der Katedralschule (dem estetiska programmet-hier befasst man sich mit Kunst/Kultur) organisiert. Immer wieder rolig och läskig- lustig und gruselig.
So sieht es über Tag im Museum aus (klickt auf Museum,da könnt ihr ein Paar Bilder vom Freilichtmuseum sehen)
Und so verwandelt sich das Museum zur Spökvandring:
Maeva und ich machten uns also gestern auf nach Skara.
Man wird mit einer Führung durch das Dorf geleitet. Der Abend wird unterteilt zwischen "leicht erschreckbaren" und etwas gruseliger für die hartgesottenen. Ich kann nicht so ganz genau sagen auf welcher wir waren,da wir genau aug der Zeitgrenze waren.
Wir warteten  auf den Aufruf das unsere Gruppe losmaschieren konnte. Aus dem Dorf hörte man immer mal wieder Schreie von Leuten die erschreckt wurden. Maeva war schon mächtig nervös.
Ich hatte meinen Spass,hehe.
Dieses Jahr wurde die Geschichte des kleinen Dorfes " Crow Valley" aud dem Jahre 1811 erzählt. Das Dorf wurde von eine Epidemie heimgesucht und fürte bei den Einwohnern zu extemen Persönlichkeitsveränderungen. Der Dorfpolizist (die Führung) geht mit einer Horde neugieriger Journalisten durch das Dorf (wir , eine Gruppe von ca.30 Pers.) und man kommt zu verschiedenen Stationen im Dorf.

An der Kirche führt uns eine verrücktgewordene Alte in die Anfänge der Epidemie ein.
An der nästen Station lebt eine Familie mit ihren Kindern, dessen Tochter hat ihren kleinen Bruder auf dem Gewissen.
Weiter gehts zum Labor des hiesigen Professors uns seinen Helfern, aus dem Toten auf der Barre durfte ein "mutiger Journalist" die Gedärme rausziehen und der Tote fing das Zappeln an.
An einem anderen Haus spielten Kinder Klatschspiele.  Sie berichteten das deren Mutter unter der Decke des Hauses baumelte.
Diese gute Dame erzähle (erst bei Licht) vom Brad der Kirche vor 25 Jahren bei der alle Sektenmitglieder ums Leben kamen. Als der Polizist uns weiter lotzen wollte sagte sie das keiner weitergehen darf und das Licht ging aus. Man hörte "den Brand" und Schreie. Dann wurde UV-Licht angemacht und es erschienden diese Schwarzen Gestalten mit ihren Masken, diese flogen dann immer vor unseren Köpfen herum. Richtig klasse!!!
Auch einige diese Gestalten kamen im Dunkel so richtig gut rüber und man erschrak wirklich wenn sie plötzlich vor, hinter oder neben einem auftauchten. Kann mir richtig denken das die Schüler sich teilweise vor Lachen nicht halten konnten (wie dieses Beweisfoto zeigt).
Zum Schluss ging es zum Dorfvorsteher wo dann auch noch einmal richtig schöne Fratzen in Rot auftauchten.
Man muss sich das ganze im Dunkeln vorstellen mit mässiger Beleuchtung und in erster Linie Kerzenlicht.
Was meistens zu den Schrecksekunden führte war das mitten durch die Gruppen auf dem Weg zu den einzelnen Stationen Zombies durchgelatscht sind und gerade wenn man nicht mit ihnen rechnete standen sie plötzlich neben einem und betatschten die Leute......"riktig läskig"- richtig gruselig.
Da habe selbst ich mich das ein oder andere Mal erschrocken, vor allem wenn ich grad mit der Kamrea beschäftigt war.
Maeva war zum Schluss richtig schön durchgegruselt so das ich mir hier und da noch einen kleinen Scherz erlaubt habe und sie sich erst recht an mich klammerte.

Mission gelungen-Tatort durfte ich an diesem Aben nicht mehr gucken....Hehe.